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von umstanedehalber am 04.02.2010 22:27:26
Liebe Daniela,
es tut mir so leid, dass sie irgendwo an einem Rechner sitzen, völlig verzweifelt sind und ich Ihnen nur schreiben kann. Aber ich höre zwischen Ihren Zeilen, dass Sie wissen, dass es besser so ist und Sie werden es auch schaffen, denn Sie schaffen es auch, für Ihre Tochter da zu sein und erst zu weinen, wenn Sie schläft. Das ist sehr stark. Denke Sie nicht daran, was er jetzt hat oder wie Ihm es jetzt geht. Sie sind wichtig, machen Sie sich nur über sich Gedanken, wie Sie es auch schaffen wieder lachen zu können. Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen auf der Arbeit so ist, wie die Kollegen sind, aber ich hoffe Sie können offen reden. Sagen Sie was los ist, dann wird jeder Verständnis haben, dass Sie eben momentan nicht so belastungsfähig sind. Ich hoffe sehr, dass Sie diese Möglichkeit in Ihrem Job haben. Holen Sie sich Hilfe auch bei Freunden, Sie müssen da nicht alleine durch und bitte zweifeln Sie nicht an sich selbst. Kein Menschen kann einen anderen so klein machen, das sind sie die das zulässt. Auch Sie haben die Kraft das zu stoppen. Sagen Sie einfach mal laut zu sich selbst Stopp!
Ich wünsche Ihnen, dass Sie es schaffen wieder an sich zu glauben und mit Ihrer Tochter Ihr eigenes Leben aufbauen können. Sie wissen, dass Sie auch immer unsere Familientherapeuthin Frau Hesse anrufen können, wenn Sie reden wollen. Und jederzeit können Sie mir wieder schreiben.
Ich drück` Sie unbekannterweise alles Gute von Umstaendehalber
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